Episode 2

Warum Berufseinsteiger immer noch Ihre beste Einstellungsoption sind | Madhavan Unni

Die Beschäftigungsfähigkeit indischer Hochschulabsolventen sank 2024 auf 42,6 %. Madhavan Unni von Wipro erklärt, wie die klügsten Unternehmen die Lücke zwischen Wirtschaft und Hochschulen schon vor dem Abschluss schließen – und warum die gezielte Einstellung von Berufseinsteigern weiterhin überzeugt.

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Guruprakash Sivabalan

Veröffentlicht 8. Nov. 2022·Aktualisiert 2. Sept. 2026
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Guruprakash Sivabalan

Founder and CEO, Xobin

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Madhavan Unni

Practice Director, Microsoft Cloud Practice, Wipro Technologies

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Die Frage, die sich die meisten HR-Teams zu Berufseinsteigern stellen, ist die falsche.

Sie fragen: Lohnt sich die Investition in die Ausbildung von Berufseinsteigern, wenn diese so schnell wieder gehen?

Die sinnvollere Frage – die Madhavan Unni seit 15 bis 20 Jahren im Campus-Recruiting bei Wipro beantwortet – lautet: Was bringen Berufseinsteiger mit, das erfahrene Fachkräfte einfach nicht bieten können? Wer diese Antwort wirklich versteht, kann daraus eine klare Einstellungs- und Bindungsstrategie ableiten.

In Folge #2 der Xobin Talks spricht Gastgeber Guruprakash Sivabalan, Gründer und CEO von Xobin, mit Madhavan darüber, wie sich das Recruiting von Berufseinsteigern verändert, warum die Lücke zwischen Wirtschaft und Hochschulen das zentrale Problem ist und wie die fortschrittlichsten Unternehmen diese schon vor dem Abschluss schließen – nicht erst danach.

Warum brauchen Unternehmen weiterhin Berufseinsteiger in großer Zahl?

Berufseinsteiger bringen drei Dinge mit, die erfahrene Fachkräfte nicht nachbilden können: einen unverstellten Blick auf Probleme, eine hohe Anpassungsfähigkeit an neue Umgebungen und die Fähigkeit, gezielt auf die Bedürfnisse des Unternehmens geformt zu werden. Da 70 % der indischen Arbeitgeber auch im zweiten Halbjahr 2025 Berufseinsteiger einstellen wollen, ist die Nachfrage nach Nachwuchstalenten ungebrochen (TeamLease EdTech, 2025). Erfolgreich sind die Unternehmen, die genau wissen, worauf sie bei Berufseinsteigern setzen.

Madhavan beschreibt den Mehrwert von Berufseinsteigern anhand von drei oft unterschätzten Vorteilen.

Der erste ist der unverstellte Blick. Erfahrene Profis entwickeln im Laufe der Jahre mentale Modelle, die meist effizient und richtig, aber manchmal auch einschränkend sind. Ein Berufseinsteiger betrachtet ein Problem ohne diese vorgefertigten Denkmuster. Die in den letzten fünf Jahren zahlreich entstandenen Hackathons und Ideathons ziehen regelmäßig frische Absolventen an – und liefern Ideen, auf die erfahrene Fachkräfte nicht gekommen wären, gerade weil ihnen die „Betriebsblindheit“ fehlt.

Der zweite Vorteil ist die Anpassungsfähigkeit. Für Madhavan ist nicht der Notenschnitt oder das Fachwissen entscheidend, sondern die Fähigkeit, sich in neue Herausforderungen einzuarbeiten und daran zu wachsen. Die Motivation, Fähigkeiten und Expertise zu entwickeln, ist bei Berufseinsteigern oft höher als in jeder anderen Karrierephase. Wer diese Ressource erkennt und gezielt fördert, baut Talentpools auf, die über Jahre an Wert gewinnen.

Der dritte Vorteil ist die Formbarkeit. Berufseinsteiger bringen technisches Grundwissen mit, aber noch keine festgefahrenen beruflichen Gewohnheiten. Das heißt: Sie müssen keine alten Muster überschreiben, sondern können neue aufbauen. Für Unternehmen mit starker Kultur, klaren Karrierepfaden und gutem Onboarding ist das ein echter Vorteil gegenüber der Einstellung erfahrener Fachkräfte.

Madhavans Bild von Berufseinsteigern als „frischer Ton“ verschiebt den Fokus von Risikomanagement (Bleiben sie lange genug?) hin zu strategischer Gestaltung (Was können wir daraus machen?). Das hat direkte Auswirkungen auf die Struktur der Ausbildungsinvestitionen.

Was ist das eigentliche Problem der Lücke zwischen Wirtschaft und Hochschulen?

Die Lücke zwischen dem, was Hochschulen lehren, und dem, was Unternehmen brauchen, ist nicht nur ein Problem des Lehrplans. Es ist auch ein Kommunikationsproblem – und Hochschulen müssen ihren Teil der Verantwortung übernehmen. Die Beschäftigungsfähigkeit indischer Absolventen sank 2024 auf 42,6 %, insbesondere Kommunikationsfähigkeit, Kreativität und Führungskompetenz verzeichneten die stärksten Rückgänge (Mercer Mettl India Graduate Skill Index, 2025). Diese Entwicklung bessert sich nicht von selbst.

Madhavan unterscheidet zwei Ursachen, die in HR-Gesprächen oft vermischt werden und jeweils eigene Lösungen erfordern.

Erstens: Lehrplan-Fehlanpassung – Hochschulen vermitteln Fähigkeiten, die veraltet oder nicht auf die tatsächlichen Anforderungen der Unternehmen abgestimmt sind. Das ist real und bekommt viel Aufmerksamkeit.

Zweitens: Erwartungs-Fehlanpassung – mindestens genauso wichtig. Wenn Studierende zu einem Campus-Recruiting kommen, ohne zu wissen, was das Unternehmen macht, wie seine Marktposition ist, welche Aufgaben die Rolle umfasst oder wie eine Karriere dort aussieht, können sie keine fundierte Entscheidung treffen. Das führt zu höherer Fluktuation, geringerer Bindung und schlechterer Passung auf beiden Seiten.

Für Madhavan liegt die Verantwortung für diesen zweiten Punkt klar bei den Hochschulen. Schon vor dem Recruiting sollten Studierende wissen, was das Unternehmen macht, wie groß sein Marktanteil ist, was sie im ersten Jahr erwartet und wie sich die Karriere in drei bis fünf Jahren entwickeln kann. Transparenz und Klarheit seitens der Hochschule sind der erste und oft übersehene Schritt, um Erwartungen zu setzen, die auch nach Vertragsunterzeichnung Bestand haben.

Ein weiterer Aspekt ist die Auswahlmethodik. Studierende nur nach Noten zu kategorisieren und dies als Hauptfilter für die Auswahl zu nutzen, führt regelmäßig zu Fehlentscheidungen. Die Korrelation zwischen Studienleistung und beruflicher Leistung ist schwächer, als viele Auswahlprozesse annehmen. Viele Durchschnittsstudenten sind hervorragende Mitarbeiter. Viele Einserkandidaten tun sich mit der Unschärfe, dem Tempo und den sozialen Anforderungen der Arbeitswelt schwer. Ein kompetenzbasiertes Assessment liefert bei der Auswahl in großem Maßstab deutlich bessere Ergebnisse als eine reine Notenauswahl.

Wie verlagern große IT-Unternehmen das Campus-Engagement nach vorne?

Die fortschrittlichsten Campus-Recruiting-Programme beginnen heute bereits im vorletzten Studienjahr, nicht erst im Abschlusssemester. Unternehmen, die so vorgehen, schließen die Kompetenzlücke, bevor sie zur Trainingskosten wird. Führende Recruiter treten schon im zweiten oder dritten Studienjahr mit Studierenden in Kontakt, führen Assessments, Praktikumsprogramme und Skill-Challenges durch – lange bevor das Abschlussjahr beginnt (iamneo, 2025). Das ist längst kein Randphänomen mehr, sondern Standard bei großen IT-Unternehmen.

Madhavan beschreibt ein Modell, das Wipro und andere große IT-Unternehmen nutzen: Studierende werden im vorletzten Jahr bewertet, erhalten Angebote, während sie noch studieren, und werden in der Zwischenzeit durch Simulationsprogramme mit der realen Arbeitswelt des Unternehmens vertraut gemacht.

Das Simulationsmodell funktioniert so: Studierende, die ein Angebot annehmen, erhalten im Abschlussjahr Zugang zu den Systemen, echten Projektumgebungen und UI-Simulationen des Unternehmens. Sie sind noch keine Mitarbeitenden, aber wenn sie am ersten Arbeitstag starten, kennen sie die Abläufe bereits. Die Einarbeitungszeit verkürzt sich, der Kulturschock ist geringer, der Übergang von Hochschule zu Unternehmen gelingt tatsächlich – nicht nur in der Theorie.

Dieses Modell schafft auch Anreize: Unternehmen bieten leistungsabhängige Boni für Berufseinsteiger, die sich während der Simulationsphase vor dem Arbeitsantritt besonders engagieren. So entsteht frühzeitig ein System der Anerkennung, das signalisiert: Leistung wird von Anfang an gesehen und belohnt.

Das Geschäftsargument ist klar: Über solche verlängerten Pipelines eingestellte Praktikanten zeigen eine fünfjährige Bindungsquote von 44 % – deutlich mehr als bei klassischen Campus-Recruitings im Abschlussjahr (CollegeSimplified, 2026). Die Investition in das Engagement im vorletzten Jahr zahlt sich aus: geringere Fluktuation, schnellere Produktivität und stärkere kulturelle Bindung ab Tag eins.

Wie sieht das richtige Verhältnis von Angeboten zu Arbeitsantritten bei großen Campus-Recruitings aus?

Bei großen Campus-Recruitings ist es Standard, doppelt so viele Angebote zu machen wie tatsächlich benötigt werden – das ist kein Zeichen schlechter Planung. Die No-Show-Quote bei Campus-Interviews und -Recruitings kann 30–40 % erreichen (TheHireHub.ai, 2026). Wer diese Realität in die Planung einbezieht, trifft seine Zielzahlen zuverlässig – wer es nicht tut, muss jedes Jahr improvisieren.

Madhavans Empfehlung basiert auf jahrelanger Erfahrung mit großvolumigen Einstellungsprozessen. Die Gründe für die Lücke zwischen Angeboten und tatsächlichen Arbeitsantritten sind vielfältig und meist nachvollziehbar: Manche Kandidaten lehnen aus persönlichen Gründen ab, andere entscheiden sich für ein weiterführendes Studium, wieder andere tun sich mit dem Übergang ins Berufsleben schwer. Viele Gründe sind völlig legitim.

Die praktische Konsequenz: Die Planung sollte eine Umwandlungsquote von 50 % als Basisannahme nehmen, nicht als Worst-Case. Für Campus-Recruiting gilt: 2X Angebote für die gewünschte Zielzahl. Bei der Einstellung erfahrener Fachkräfte, wo der Wettbewerb direkter ist und Kandidaten mehr Alternativen haben, liegt der Faktor bei 3X.

Das ist kein Zeichen niedriger Erwartungen, sondern realistischer. Wer für 100 Einstellungen nur 110 Angebote macht, wird das Ziel regelmäßig verfehlen. Wer für 100 Einstellungen 200 Angebote macht und die Zeit bis zum Arbeitsantritt aktiv gestaltet, um die Umwandlungsquote zu erhöhen, wird zuverlässig liefern.

Ein weiterer Hebel für die Umwandlungsquote ist die Qualität der Candidate Experience zwischen Angebot und Arbeitsantritt. Diese Phase wird bei vielen Campus-Recruitings vernachlässigt – dabei entscheidet sie maßgeblich, ob ein unterschriebenes Angebot auch tatsächlich zum Arbeitsantritt führt.

Wie sollten Unternehmen über die Bindung von Berufseinsteigern in Zeiten kurzer Verweildauer denken?

Lange Betriebszugehörigkeiten sind für Berufseinsteiger heute nicht mehr die Regel. Eine Bindungsstrategie, die darauf abzielt, das zu ändern, ist weniger erfolgversprechend als eine, die die ersten zwei bis drei Jahre wirklich wertvoll gestaltet. Die durchschnittliche Verweildauer von Berufseinsteigern im ersten Unternehmen ist in den letzten zehn Jahren deutlich gesunken. Eine Fluktuation von 20–30 % innerhalb der ersten zwei Jahre gilt branchenübergreifend in Indien inzwischen als normal (TheHireHub.ai, 2026).

Madhavan sieht das pragmatisch, nicht nostalgisch. Das frühere Modell – zehn Jahre im selben Unternehmen – beruhte auf anderen Rahmenbedingungen, weniger Transparenz und geringerer Auswahl. Heute haben Berufseinsteiger mehr Einblick in Alternativen, schnelleren Zugang zu Vergleichsinformationen und eine stärkere Orientierung an Lernen und Herausforderung statt an Stabilität.

Das hat einen neuen Haupttreiber für die Verweildauer geschaffen: Berufseinsteiger bleiben, wo sie gefordert werden, und gehen, wo sie stagnieren. Unternehmen, die zwar stetiges Wachstum, aber wenig Herausforderung bieten, verlieren ihre besten Nachwuchskräfte an Arbeitgeber mit steileren Lernkurven – auch wenn dort weniger Sicherheit herrscht. Das ist kein Loyalitätsproblem, sondern eine rationale Reaktion auf bessere Information.

Die praktische Konsequenz für die Bindungsstrategie: Investieren Sie gezielt in die ersten zwei bis drei Jahre, statt auf langfristige Anreizsysteme mit fünf- bis siebenjähriger Bindung zu setzen. Wer in den ersten 24 Monaten sichtbares Wachstum, echte Herausforderungen und Anerkennung erfährt, hat einen konkreten Grund zu bleiben – den ein entferntes Aktienprogramm nicht bieten kann. Kombiniert mit einem klaren Plan für die nächste Karrierestufe im Unternehmen, steigen die Bindungsquoten spürbar.

Die Zukunft der Arbeit bringt einen weiteren Aspekt: Das hybride Arbeitsmodell ist für Arbeitgeber und Berufseinsteiger heute Standard. Unternehmen, die Karriereentwicklung und Kultur konsequent auf hybride Zusammenarbeit ausrichten, statt sie als notwendiges Übel zu behandeln, werden bei der Bindung von Nachwuchskräften dauerhaft erfolgreicher sein.

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Xobin Talks – Episode 2 | Madhavan Unni, Practice Director, Microsoft Cloud Practice, Wipro Technologies | Moderation: Guruprakash Sivabalan, Gründer und CEO, Xobin

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Über Madhavan Unni

Madhavan Unni ist Practice Director für die Microsoft Cloud Practice bei Wipro Technologies, einem der größten IT-Dienstleister Indiens. Mit 15 bis 20 Jahren Erfahrung im Campus- und Berufseinsteiger-Recruiting hat er großvolumige Einstellungsprogramme im IT-Sektor konzipiert und umgesetzt. Seine Perspektive auf die Lücke zwischen Wirtschaft und Hochschulen, Engagement-Modelle im vorletzten Studienjahr und simulatorbasiertes Onboarding basiert auf jahrelanger Praxis und Weiterentwicklung im Wipro-Maßstab. Er bringt strategische wie operative Tiefe in eine der größten Herausforderungen des Campus-Recruitings: Absolventen schneller als die Konkurrenz zu produktiven, engagierten Mitarbeitenden zu machen.

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Portrait of Guruprakash Sivabalan
Verfasst von

Guruprakash Sivabalan · Mitgründer & CEO, Xobin

Guruprakash entwickelt seit über einem Jahrzehnt Recruiting-Technologien für großvolumige Einstellungsprozesse weltweit. Er arbeitet direkt mit Talentverantwortlichen an der Gestaltung von Assessments, der Wirtschaftlichkeit von Recruiting-Funnels und der Skalierung von Personalentscheidungen in internationalen Märkten.

Antworten

Häufig gestellte Fragen

Warum sollten Unternehmen trotz kürzerer durchschnittlicher Verweildauer weiterhin auf Berufseinsteiger setzen?
Berufseinsteiger bringen einen unverstellten Blick auf Probleme, hohe Anpassungsfähigkeit und die Möglichkeit, gezielt an Ihre Unternehmenskultur angepasst zu werden. Dass 70 % der indischen Arbeitgeber im zweiten Halbjahr 2025 Berufseinsteiger einstellen wollen, zeigt den anerkannten Wert dieser Zielgruppe.
Wie hoch ist eine realistische Umwandlungsquote von Angebot zu Arbeitsantritt beim Campus-Recruiting?
Etwa 50 %. Machen Sie doppelt so viele Angebote wie Sie tatsächlich benötigen. Bei der Einstellung erfahrener Fachkräfte liegt der Standard bei dem Dreifachen. Planen Sie mit diesen Werten, statt sie als Worst-Case zu betrachten.
Was ist die Lücke zwischen Wirtschaft und Hochschulen und wer ist für deren Schließung verantwortlich?
Beide Seiten tragen Verantwortung. Hochschulen müssen Erwartungs-Fehlanpassungen beheben, indem sie Studierende vor dem Recruiting über Unternehmen informieren. Unternehmen sollten Lehrplan-Fehlanpassungen durch engere Zusammenarbeit mit Hochschulen angehen.
Was ist das Einstellungsmodell im vorletzten Studienjahr und warum setzen große IT-Unternehmen darauf?
Studierende werden im dritten Jahr bewertet, erhalten Angebote während des Studiums und lernen reale Arbeitsabläufe über Simulationsprogramme kennen. Praktikums-zu-Festanstellung-Pipelines nach diesem Modell weisen eine fünfjährige Bindungsquote von 44 % auf.
Sollten Unternehmen Campus-Kandidaten primär nach Noten auswählen?
Nein. Die Korrelation zwischen Studienleistung und beruflicher Leistung ist schwächer als oft angenommen. Kompetenzbasierte Assessments zu Problemlösung, Kommunikation und Anpassungsfähigkeit liefern nachweislich bessere Ergebnisse.
Wie sollten Unternehmen angesichts kürzerer durchschnittlicher Verweildauer über die Bindung von Berufseinsteigern denken?
Investieren Sie gezielt in die ersten zwei bis drei Jahre. Berufseinsteiger bleiben, wo sie gefordert werden. Ein glaubwürdiger Karriereplan für die nahe Zukunft und gezielte Weiterbildung ab dem ersten Monat sind wirkungsvoller als langfristige Anreizmodelle.
Warum ist ein externer Recruiting-Partner für großvolumige Berufseinsteiger-Einstellungen sinnvoll?
Großvolumige Berufseinsteiger-Einstellungen in kurzer Zeit sind operativ sehr anspruchsvoll. Ein erfahrener Partner übernimmt Ansprache, Auswahl und Logistik auf dem Qualitäts- und Tempo-Niveau, das interne Teams allein oft nicht leisten können.
Wie hat sich durch hybrides Arbeiten das Recruiting und die Bindung von Berufseinsteigern verändert?
Hybrides Arbeiten ist für Berufseinsteiger heute Standard. Unternehmen, die Karriereentwicklung und Kultur konsequent auf hybride Zusammenarbeit ausrichten, sind erfolgreicher. Das Risiko für Berufseinsteiger: Isolation und langsamere Integration. Strukturierte Kontaktpunkte, Mentoring und gezielte Präsenz in den ersten 90 Tagen verringern dieses Risiko deutlich.
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